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Therapiemöglichkeiten von trockenen Augen

Zur Therapie von trockenen Augen eignen sich sowohl Arzneimittel, die eher die Symptome der trockenen Augen lindern als auch Heilmethoden, die die Ursache der trockenen Augen angehen. Nachfolgend haben wir die verbreitetsten Therapie- und Heilungsmethoden von trockenen Augen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Befeuchtende Augentropfen

Bei leichten Beschwerden kann ein einfaches Tränenersatzmittel bereits die gewünschte Linderung verschaffen. Umso stärker jedoch die Beschwerden, umso höher sind auch die Anforderungen an das Tränenersatzmittel bzw. die befeuchtenden Augentropfen.

Grundsätzlich kann man festhalten, umso leichter die Beschwerden, umso flüssiger kann das Tränenmittel sein, umso schwerer die Beschwerden, umso mehr dickflüssiger (steigende Viskosität) sollten die Augentropfen sein.

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Augengele und Augensalben

Insbesondere Augengele, aber auch Augensalben empfehlen sich vor allem bei stärkeren Beschwerden. Der Nachteil liegt hier vor allem in einer kurzzeitigen eingeschränkten Sicht. Augensalben sind insbesondere für die Nacht zu empfehlen, da im Schlaf keine Tränenflüssigkeit vom Auge produziert wird. Das kann bei bestehenden Trocken Augen, zu einem schwereren Öffnen der Augen am Morgen führen. Teilweise wird auch ein „Kleben“ der Augenlider beschrieben.

Augengele schützen die Augen besonders intensiv. Dabei werden verschiedene Inhaltsstoffe genutzt um die Tropfen „einzudicken“, so u.a. Polividone (Bsp. Vidisept-Augentropfen), Carbomere (Bsp. Artelac nighttime), eine spezielle Art von Cellulose ( (Bsp. Sicca Stulln-Augentropfen), Polymere (Bsp. Systane-Augentropfen) oder auch Polyvinylalkohole (Bsp. Liquifilm-Augentropfen).

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Möglichst auf Konservierungsmittel verzichten! (Redaktion)

Grundsätzlich sollte bei bereits bestehenden trockenen Augen auf jegliche Konservierungsmittel verzichtet werden. Einige der von Herstellern verwendeten Konservierungsmittel stehen im Verdacht, die Entstehung bzw. Verschlimmerung von trockenen Auge zu fördern. Jedoch muss hier angemerkt werden, das Konservierungsmittel grundsätzlich nichts Schlechtes sind. Sie schützen die Augentropfen vor eindringenden Viren, Bakterien und/ oder Verunreinigungen, die wiederum eine Reizung oder auch Entzündung nach sich ziehen könnten. Beispiele für besonders schädliche Konservierungsmittel

Um auf Konservierungsmittel verzichten zu können gibt es zwei Wege, einerseits die Benutzung von Einzeldosenbehältnissen (EDO), hier wird der einzelne Minibehälter meist sofort verbraucht oder, je nach Herstellerangabe auch teilweise innerhalb von bis zu 12 Stunden. Es sollte hier vor allem darauf geachtet werden, den Behälter, wenn möglich sofort wieder zu verschließen.

Eine weitere Möglichkeit für den Verzicht auf Konservierungsmittel besteht in den Behältern selbst, mit speziellen Tropftechniken bzw. -mechanik, sodass ein Rückfluss der Augentropfen nicht möglich ist. Diese Variante wird zunehmend genutzt und hat neben der Konservierungsmittelfreiheit darüber hinaus den Vorteil, eines mittelfristig günstigeren Preises, da die Tropfen, je nach Herstellerangabe, teilweise bis zu 6 Monate genutzt werden können (Bsp. Augentropfen von Ursapharma).

Liposomale Tränenersatzmittel

Liposomale Tränenersatzmittel sind vor allem für Augen mit gestörter Fettschicht zu empfehlen. Hier produziert das Auge meist genügend Wasser, es fehlt jedoch die schützende Fettschicht.

Liposomale Tränenersatzmittel gibt es grundsätzlich in zwei unterscheidbaren Varianten. Eine Form sind die klassischen Augentropfen, die neben den Wasser-Anteil auch noch Fette enthalten. Darüber hinaus die Form des liposomalen Sprays, das auf die geschlossenen Augen aufgesprüht wird.

Tränenersatzmittel mit Heparin

Heparin Augentropfen sowie Heparin-Salben nehmen sich insbesondere der mittelfristigen Folgen von trockenen Augen an. Je länger die Trockenheit anhält umso mehr steigt die Gefahr von entzündlichen Prozessen und Reizungen durch den ganz natürlichen Lidschlag.

Heparin, ursprünglich in der Blutverdünnung angewandt, soll anti-entzündliche, antiallergische sowie wundheilungsfördernde Eigenschaften haben die genau hier ansetzen.

Eine beispielhafte Möglichkeit besteht dabei in der Anwendung von HYLO-PARIN® von Ursapharma. Aus meiner Erfahrung sind die Tropfen zwar auch im Internet, eindeutig im höherpreisigen Bereich, jedoch ohne Konservierungsstoffe und äußerst sparsam in der Anwendung. Darüber hinaus enthalten sie Hyaluronsäure und eine kleine Menge Glycol. Damit werden die Augen befeuchtet. So kann das Augenlid leichter über die Augen gleiten, das empfand ich persönlich sehr angenehm.

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Antibiotika und Kortison

Antibiotika stellen eine weitere Behandlungsmöglichkeit dar. Insbesondere bei einer akuten Entzündung im Auge werden diese zunächst mit Antibiotika-Augentropfen behandelt.

Bei der sogenannten Blephartis, als der chronischen Lidrandentzündung werden häufig auch niedrigdosierte Antibiotika als Tablette verabreicht, um die Entzündung in den Lidern abzumildern.

Kortison kann darüber hinaus als weiteres Mittel der Wahl benannt werden, wobei dies jedoch eindeutig mit Ihrem Augenarzt abgeklärt werden sollte. Leider eignet sich Kortison nicht zur langfristigen Behandlung aufgrund möglicher Nebenwirkungen.

Hormonpräparate

Hormonpräparate befinden sich derzeit noch in der Entwicklungs- bzw. Erprobungsphase, sodass es in Zukunft eine weitere konventionelle Behandlungsmethode geben könnte.

Ciclosporin A bzw. Restasis® – Ikervis®

Der Wirkstoff Ciclosporin bzw. unter dem Handelsnamen Restasis®  wurde in den USA bereits 2001 für die Behandlung trockener Augen zugelassen. Im März 2015 erfolgte nunmehr auch eine Zulassung für den europäischen Markt, unter dem Handelsnamen Ikervis®. Seit Mitte 2015 erfolgte auch die Zulassung in Deutschland.

Es handelt sich hierbei um ein Immunsuppresivum, welches die Entzündungsreaktion, die als Ursache für das trockene Auge vermutet wird, unterdrücken soll. Ciclosporin ist allerdings auch aus einem anderen Bereich bekannt und zwar wurde es bereits seit Längerem zur Unterdrückung der Immunreaktion bzw. einer Abstoßungsreaktion bei Organtransplantationen genutzt.

Ikervis® enthält Ciclosporin in einer Konzentration von 1 mg/ml (0,1%) in einer unkonservierten, kationischen Öl-in-Wasser Emulsion der Vorteil hierbei liegt laut Hersteller in einer verbesserten Verteilung auf der Augenoberfläche.

Die Nebenwirkungen sind insbesondere Rötungen, Brennen beim Eintropfen und teilweise ein Stechen in den Augen, hierfür ist es empfehlenswert sich mit dem Augenarzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen sowie weitere Nebenwirkungen in Verbindung zu setzen.

Der Wirkeintritt wird unterschiedlich beschrieben, in den USA wird, allerdings in einer anderen Wirkkonzentration, ein Wirkeintritt im 3-6 Monat der regelmäßigen Behandlung angegeben.

Doch auch hier gilt die Regel, jedes Auge ist anders und m. E. ist es wohl auch abhängig davon, wie lange bereits die Probleme bestehen sowie in welchen Ausmaß.

Das Fertigarzneimittel wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, soweit der Augenarzt eine schwere Keratitis bei Erwachsenen mit trockenen Augen feststellt. Darüber hinaus besteht die Bedingung, dass trotz der Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist. Die Hürden zur Verordnung seitens des Augenarztes können also als recht hoch eingeschätzt werden. Das Mittel selbst kann auch gegen Privatrezept eigenständig erworben werden, wobei eine Monatsration mit ca. 110 EUR zu Buche schlägt.

Vor der Zulassung auf dem europäischen Markt erfolgte teilweise auch eine Mischung durch Apotheken, inwieweit dies nach der Zulassung noch möglich ist, kann leider nicht eingeschätzt werden.

Weißmacher

Sogenannte „Weißmacher“ gibt es in einer schier unendlichen Anzahl, wobei allen eines gleich ist, sie verengen die Blutgefäße am Auge und so verschwindet jegliche Rötung. Damit erscheinen die Augen gesund, jedoch liegt auch hier der Haken. Sie scheinen gesund, denn auf Dauer schaden diese Mittel den Augen erheblich und führen zu einer gewissen Abhängigkeit, da sie immer schneller wieder nachröten. Die Rötung der Augen ist ein Zeichen, dass das Auge entzündet ist oder eben gerade einfach mehr Sauerstoff braucht. Weißmacher unterdrücken künstlich diesen Bedarf. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie die Symptome des Trockenen Auges sich noch verschlimmern.

Punkt-um Plugs

Bei hohem Leidensdruck besteht eine weitere Möglichkeit im Setzen von Tränenpunktstopfen oder auch Punctum Plugs genannt. Hierbei werden meistens die unteren beiden Tränenpünktchen (an diesen fließt bis zu 80 % der Tränenflüssigkeit ab) durch einen „Stöpsel“ aus Plastik verschlossen. So kann weniger Tränenflüssigkeit aus dem Auge abfließen und bleibt damit dem Auge erhalten um es optimal zu befeuchten. Teilweise reicht dies jedoch nicht ganz aus, sodass weiterhin Tränenersatzflüssigkeit getropft werden muss, wobei dies meist bedeutend weniger als vorher geschehen muss. Der Vorgang an sich dauert nur wenige Minuten und die Verweildauer am Auge ist zumindest theoretisch unbegrenzt.

Einige Betroffene konnten hiermit ihre Probleme gänzlich beseitigen.

Neben der Möglichkeit des Punctum Plugs aus Plastik sowie speziellen Gelen, welcher jederzeit durch einen Augenarzt wieder entfernt werden kann, besteht darüber hinaus die Möglichkeit der dauerhaften Verödung der Tränenpünktchen. Dabei handelt es sich jedoch um Ausnahmefälle.

Eigenserum

Eigenserum-Augentropfen ist eine weitere Möglichkeit des Ersatzes von fehlender Tränenflüssigkeit und dabei wohl eine der natürlichsten Methoden überhaupt. Die Problematik insbesondere bei frei-verkäuflichen, konventionellen Tränenersatzmitteln ist, dass sie zwar den Mangel an Flüssigkeit oder Fetten (liposomale Augentropfen) gut ausgleichen, jedoch bisher nicht den eigentlichen, ureigenen Tränen nahe kommen. Wie bereits erwähnt ist die körpereigene Tränenflüssigkeit mehr als nur Wasser. Sie enthält neben den bekannten Inhaltsstoffen körpereigene Abwehrstoffe, Nährstoffe und darüber hinaus unterscheidet sich die Zusammensetzung in der Menge auch noch von Mensch zu Mensch.

Die Vorteile des Eigenserums liegen damit recht deutlich auf der Hand, wobei allerdings immer weniger Kliniken diese Augentropfen herstellen. Empfehlenswert ist hier nach einer Augenklinik in seiner Nähe zu schauen, welche sich auf trockene Augen spezialisiert hat.

Operationen

Augenoperation
In selteneren Fällen wird zur Behandlung von trockenen Augen eine Operation notwendig. Bildquelle: Dmitry Kalinovsky / Shutterstock.com

In einigen Fällen kann es auch notwendig sein, operativ einzugreifen. Auch wenn es sich hierbei um wirkliche Ausnahmefälle handelt, sollen diese in den Behandlungsmöglichkeiten nicht fehlen.

Lidfehlstellungen, die vom Augenarzt festgestellt werden, können eine Operation notwendig machen. So kann es beispielsweise durch abstehende Lider zu einem trockenen Auge kommen oder dieses noch verstärken. Durch eine Lidoperation kann diese Fehlstellung beseitigt werden und damit die Symptome des Trockenen Auges beseitigen oder zumindest verbessern.

Die Notwendigkeit einer Operation kann u.a. auch bei dem sogenannten Sjörgen-Syndrom bestehen. Hier besteht die Möglichkeit Schleimhaut aus dem Innenraum des Mundes zu verpflanzen und an die Tränenkanäle des Auges „anzuschließen“. Allgemein wird diese Operation als äußerst aufwendig beschrieben und wird nur von wenigen Operateuren in Deutschland ausgeführt.

TCM und trockene Augen

Trockene Augen und TCM
Die TCM behandelt trockene Augen u.a. mit Akupunktur.
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Die Traditionelle chinesische Medizin, auch TCM genannt, ist mehr als die weitläufig bekannte Akupunktur. So kann neben dem möglichen Aufsuchen eines TCM-Therapeuten oder Arzt mit entsprechender Ausbildung auch eine kleine Ernährungsumstellung im Sinne der TCM helfen.

Laut der traditionellen chinesischen Medizin öffnet sich die Leber in den Augen und spricht hierbei an, dass es nach chinesischer Sichtweise, einen direkten Zusammenhang zwischen der Leber und den Augen gibt.

Ursachen sieht die TCM neben den ihnen wahrscheinlich bereits bekannten Auslösern wie zu viel Bildschirmarbeit, insbesondere in Nikotin, zu viel Kaffee aber auch Schwarztee, zu viel Alkohol aber auch zu häufigen Genuss von gebratenen Speisen sowie zu scharfen Gewürzen. All diese symbolisieren die sogenannte Hitze, welche sich unter anderem in dem Austrocknen von „Körperflüssigkeiten“, wie auch der Tränenflüssigkeit, manifestieren.

Ferner geht die TCM von einer Verbindung des Seelenlebens und der körperlichen Verfassung aus und so verwundert es nicht das auch Zorn, Ärger und Wut auf der Liste stehen. Sie macht dabei jedoch keinen Unterschied, inwieweit uns dieser bewusst ist.

Daraus ergeben sich auch die entsprechenden Gegenmaßnahmen, so sollten nach TCM, sanft kühlende Lebensmittel gewählt werden, wie Reis, leicht gekochtes oder gedämpftes Gemüse aber auch Hülsenfrüchte, wie Bohnen oder Linsen.

Ferner spricht man häufig auch von einem sogenannten „Leber-Blut-Mangel“, als weitere Variante, die zu trockenen Augen führen kann. Insbesondere Frauen verlieren demnach bei einer starken Menstruation sehr viel Blut, welches dem Körper an anderer Stelle fehlt. Ursachen sieht die TCM hierbei insbesondere in chronischen Erkrankungen, dauerhaften Schlafmangel aber auch Rauchen und zu viel Kaffee. Häufig erkennt man einen solchen Mangel an einer blassen, fast schon trocken wirkenden Zunge.

Insbesondere im Sinne der Ernährung kann man hier gut entgegensteuern, so empfehlen sich insbesondere die blutbildenden Lebensmittel wie Linsen, Eigelb, Karotten sowie Wurzelgemüse im Allgemeinen, Petersilie, dunkle Weintrauben aber auch insbesondere Rote-Beete. Besonders intensiv zur Blutbildung soll Fleisch beitragen, wobei dies nach TCM in Maßen genossen werden sollte.

Allgemein wird in der TCM gekochtes Essen, dem Rohen bzw. Gebratenen vorgezogen, da es die körperliche Mitte stärken soll. Jedoch liegt auch hier der Schlüssel in der regelmäßigen Anwendung.

Darüber hinaus hat sich auch folgende Teemischung bewährt. Jeweils zu 1/2 Chrysanthemen und ein Goji-Beeren. Chrysanthemen als Blüte sehen nicht nur in der Natur oder in der Teekanne toll aus, sie sollen auch noch eine antibakterielle, antivirale und blutdrucksenkende Wirkung haben, ferner wirken sie angeblich auch entzündungshemmend. [1]

Chrysanthemen wirken laut TCM stark kühlend und werden in China vor allem in den Sommermonaten als Tee oder auch in anderen Zubereitungen genossen. Je nach körperlicher Konstitution kann die kühlende Wirkung aber auch zu stark sein und so empfiehlt sich die Mischung mit Goji-Beeren.

Goji-Beeren sollen dazu auch noch blutbildend wirken und das Yin stärken, das häufig bei Leber-Hitze zu stark ist.[2]

[1] Vgl. https://www.china-park.de/arzneien/chrysanthemi-flos/ , abgerufen am 27.08.2016

[2] https://www.ernaehrungsberatung-wien.at/blog/trockene-geroetete-augen-ursachen-nach-tcm-und-ernaehrungstipps , abgerufen am 27.08.2016

Schüssler-Salze

Vor bereits über 130 Jahren wurde die Theorie rund um die Schüssler-Salze entwickelt. Schüssler-Salze werden ebenfalls wie homöopathische Arzneimittel potenziert, wobei jedoch die Auswahl an Wirkstoffen bzw. Salzen relativ gering ist. So ist es möglich sich relativ schnell einen gewissen Überblick zu verschaffen. Wie auch in der Homöopathie gilt hier „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu behandeln. [1]

In der Behandlung von Trockenen Augen werden insbesondere die Salze 1, 4, 8, und 11 häufig genannt. Hier soll ein kleiner Überblick über die Salze geschaffen werden sowie die Benennung der, als äußerst wichtig betrachteten, Begleitsymptome. Wie immer empfiehlt sich jedoch der Gang zum Arzt oder Apotheker.

Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum D12

Calcium fluoratum befindet sich insbesondere in der Haut, den Knochen, Zahnbeinen aber auch dem Bindegewebe. So verwundert es nicht das gerade dies auch die Anwendungsgebiete beschreibt, wie:

  • Bindegewebsschwäche, rissige und trockene Haut, Krampfadern, Karies aber auch Krampfadern
  • Häufig sind auch Empfindungen des Juckens, Kratzen, stechen oder auch brennend wahrzunehmen
  • Weiterhin bestehen die Symptome bereits seit längerer Zeit

Auf der psychischen Ebene empfiehlt sich die Anwendung des Salzes insbesondere bei Ermüdung, schweren Träumen und Furcht, welche unbegründet ist.

Calcium fluoratum D12 soll vor allem langfristig wirken, sodass eine längere Einnahme notwendig ist, die sich vor allem aufmunternd, erfrischend und klärend zeigt.

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Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium chloratum D6

Kalium chloratum kommt in nahezu allen Körperzellen vor und fördert nach Schüssler, insbesondere die Ausleitung von Stoffwechselrückständen über die Schleimhäute (Schutzschicht von Hohlorganen, wie der Nase, Bindehaut der Augen aber auch der Mundhöhle etc.), aber auch die Entgiftung, Blutreinigung und Blutverdünnung gehört zu den Aufgaben.

Angewandt wird Kalium chloratum D6 insbesondere bei:

  • Absonderungen die wässrig, schleimig oder schaumig sind
  • Bei stechend, klopfenden und pulsierenden Empfindungen
  • Sowie bei Entzündungen der Drüsen, Schleimhäute, der Augen, Ohren, Hals, Rachen und Mandeln

Psychisch äußert sich dies häufig in vorhandenen seelischen Verletzungen oder dem Gefühl von Abhängigkeiten, Ermüdung und dem Gefühl von Ausgelaugt sein.

Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium chloratum (muriaticum) D6

Natrium chloratum D6 befindet sich in nahezu allen Körperflüssigkeiten und Geweben und ist verantwortlich für den Flüssigkeitstransport und Nerven.

Es soll damit den Flüssigkeitshaushalt regulieren, die Vermehrung von Zellen fördern und dessen Versorgung verbessern, das Nervensystem sowie den Säure-Basen Haushalt harmonisieren sowie zur Blutbildung beitragen.

Angewandt werden kann es insbesondere bei:

  • Allgemein insbesondere bei trockenen, kratzenden, brennenden und stechenden Empfindungen sowie Gefühl eines Sandkorns oder Missempfindungen
  • Trockener, juckender oder geschwollener Haut sowie bei Insektenstichen, Migräne, Kreuzschmerzen oder Rheuma
  • Im Augen-, Ohren-, Nasen- und Mundbereich bei Trockenheitsgefühl, Jucken aber auch Schwellungen oder verklebter Haut oder Schleimhäute

Im Bereich der seelischen Gesundheit wird es insbesondere verbunden mit Grübelei, Hoffnungslosigkeit, Heimweh, Depression, Verlusterleben oder Isolation.

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Schüssler Salz Nr. 11 Silecea D12

Silecea D12 gilt auch als das klassische “Schönheits-Schüssler-Salz” denn es soll das Bindegewebe, aber auch die Knochen und Nerven stärken. Ferner soll es auf Haut, Haare und Nägel wirken und den Stoffwechsel, die Regeneration und Widerstandsfähigkeit fördern.

Es wird daher auch insbesondere angewandt bei:

  • Hautproblemen, Problemen mit den Augen oder Haaren
  • Bei langjährig bestehenden Krankheiten sowie bei entzündeter, juckender und empfindlicher Haut

Auf der psychischen Ebene insbesondere bei Unausgewogenheit, Stress, Schreckhaftigkeit, Überempfindlichkeit und Ängsten.

Silecea D12 wirkt langsam, aber dafür schützend, ordnend, strukturierend und bringt Klarheit.

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Dosis für Schüssler-Salze

Insbesondere bei Krankheiten wie Trockenen Augen, als chronische Erkrankung, empfiehlt sich eine Einnahme von bis zu 2 Tabletten, bis zu 6 Mal täglich. Aber auch eine Verdopplung der Dosis, bei besonders starken Mangel ist möglich. Am besten fragt man aber den Arzt oder Apotheker.

Da Schüssler Salze meist in Form von Tabletten mit Milchzucker hergestellt werden, eignen sich bei Laktose-Intoleranz auch Dilutionen, sprich laktosefreie Tropfen.

[1] Vgl. https://www.schuessler.dhu.de/home/therapie/geschichte-tradition.html, abgerufen am 27.08.2016


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